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Nach der Erweiterung der Europäischen Union um Rumänien und Bulgarien ist die Union größer denn je. Gleichzeitig ist der Versuch einer gemeinsamen Verfassung gescheitert.

Viele Menschen in Europa betrachteten das Tauziehen um elementare Grundrechte mit Verwunderung und Unverständnis.

Vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist jedoch immer noch nicht klar, was Europa mit ihnen zu tun hat. Zwar werden Standortverlagerungen und Lohnkonkurrenz als Folge der Globalisierung und der europäischen Konkurrenz gesehen, aber politische Entscheidungen auf europäischer Ebene sind für die meisten Menschen ein Ergebnis von elitären Konferenzen und undurchsichtigen Aushandlungsprozessen.

Gleichzeitig verlangt die grenzübergreifende Vernetzung der Unternehmen zunehmend auch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, dass sie ihre Interessen in internationalen Strukturen wahrnehmen. Dies setzt jedoch Grundlagenkenntnisse der europäischen Politikprozesse voraus.

Hier knüpfen unsere Bildungsbausteine für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an. Sie sind gedacht als anschaulicher und praxisnaher Zugang zu Europa. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt der Bausteine auch auf den individuellen Möglichkeiten, sich in und für Europa zu engagieren, und nicht auf lückenlosem Wissenserwerb.

Die Bildungsbausteine wurden entwickelt von Trainer/innen für Trainer/innen im Rahmen eines EU-Projektes, das mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert wurde. Sie untergliedern sich in fünf Themenbereiche:
  1. Grundlagen der europäischen Union
  2. Internationale Konkurrenz und Zusammenarbeit
  3. Die Erweiterung der EU
  4. Arbeitsmigration in der EU
  5. Gewerkschaften in Europa

Die "Grundlagen der Europäischen Union" und "Gewerkschaften in Europa" umklammern dabei als Kernpunkte die weiteren Themen und sind daher auch umfangreicher.